Empathie, Philosophie - und der ganz normale Desktop

Re: Empathie, Philosophie - und der ganz normale Desktop

Beitragvon gnukuh » Di Okt 27 22:20:22 GMT 2009

@raoul: Ich finde nicht das bei Fedora alles öffentlich ist. Wenn ich da an den Servereinbruch bei Fedora denke gab es ziemlich lang eine Wolke der Verschleierung, und dann nicht ganz befriedigende Antworten.
Auch die Paketübersicht bei Debian ist meiner Meinung nach wirklich ziemlich gelungen, wobei die Frage ist ob viele leute eine Webseite besuchen`? Die meisten werden wohl mittels yum suchen und nicht via Webpage.
Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit Fedora, und finde es für mich persönlich die Burner Distribution. Freu mich auch schon tierisch auf Fedora12. Windows7 das ich umsonst erhalten habe (Werbegeschenk) habe ich bisher ignoriert.
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Re: Empathie, Philosophie - und der ganz normale Desktop

Beitragvon raoul » Mi Okt 28 2:39:04 GMT 2009

gnukuh hat geschrieben:@raoul: Ich finde nicht das bei Fedora alles öffentlich ist. Wenn ich da an den Servereinbruch bei Fedora denke gab es ziemlich lang eine Wolke der Verschleierung, und dann nicht ganz befriedigende Antworten.

Moment, Moment: Verschleierung ist nicht das richtige Wort, denn es wurde mit Sicherheit nichts verschleiert. Es wurden aber auch lange keine Informationen herausgegeben, das ist korrekt. Auch ich war damit nicht gerade glücklich, aber ich denke, der Abschlussbericht hat vieles wieder wett gemacht. Er war so detailliert, was Vergleichbares habe ich woanders nicht gesehen. Und dass man einen solchen Bericht erst veröffentlicht, wenn man wirklich alles endgültig untersucht und abgesichert hat, ist auch klar.

Ist Dir außer dem Servereinbruch noch was unangenehm aufgefallen?

Auch die Paketübersicht bei Debian ist meiner Meinung nach wirklich ziemlich gelungen, wobei die Frage ist ob viele leute eine Webseite besuchen`?

Ja, ich denke auch, dass sich unsere Package-DB noch einiges von der von Debian abschneiden kann, aber andererseits muss man sich fragen, wie wichtig das ist. Wir haben noch andere Baustellen, um die wir uns zuerst kümmern müssen.

Wie gesagt: Feedback? Kritik? Vorschläge? Nur raus damit, ich leite es gerne weiter.

Beste Grüße
Christoph

P.S.: Über den Tecchannel-Artikel musste ich dann doch lachen. ;)
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Re: Empathie, Philosophie - und der ganz normale Desktop

Beitragvon ing0 » Do Okt 29 20:42:19 GMT 2009

Mal ganz subjektiv meinen Senf dazu.

Pro Fedora:
- zackiges Arbeiten
- einfach zu Handhaben
- schick und vollkommen frei von Brauntönen :D
- liefert alles was ich für mich benötige
- aktuell und doch (bisher) absturzfrei *toi toi toi*

Contra Fedora:
- ständig Updates (Diesen Kritikpunkt habe ich durch das setzten auf "Wöchentlich auf Updates prüfen" recht lässig umgangen.)
- kurzer Releasezyklus (Dieser Punkt wäre hinfällig wenn die Upgradefunktion funktioniert)
- ungewissheit was fedora wohl ist. Spielwiese für (Hobby)Entwickler, Softwaregarten für Redhat oder doch eine Anwenderdistro. :roll:

Das könnte mir vielleicht ein Entwickler beantworten, in diversen Foren lese ich mal das eine und mal das andere.
Aber im Prinzip ist Fedora, zumindest spreche ich da für mich, eine großartige Linux Distribution.

So denn.
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Re: Empathie, Philosophie - und der ganz normale Desktop

Beitragvon raoul » Do Okt 29 22:44:10 GMT 2009

ing0 hat geschrieben:- ständig Updates (Diesen Kritikpunkt habe ich durch das setzten auf "Wöchentlich auf Updates prüfen" recht lässig umgangen.)

Ich bin der Ansicht, dass einige Paketbetreuer zu viele Updates raushauen. Neulich wollte einer ein Update pushen, was unter Linux gar keine auswirkung hatte, das Update war nur wegen der Windows-Version des Programms erschienen. Und dann wollte er das Update auch noch gleich für Fedora 10 und 121 machen. Dem hab ich aber was erzählt ;) und er hat es dann bleiben lassen. Meiner Meinung nach müssen wir bei den Updates etwas mehr Augenmaß walten lassen und nicht immer von allem und jedem die letzte Version pushen.

- kurzer Releasezyklus (Dieser Punkt wäre hinfällig wenn die Upgradefunktion funktioniert)

Ist für bestimmte Zielgruppen aber immer noch ein Nachteil und es gibt zur Zeit Überlegungen, den Support um 6 Monate auf 19 auszudehnen.

- ungewissheit was fedora wohl ist. Spielwiese für (Hobby)Entwickler, Softwaregarten für Redhat oder doch eine Anwenderdistro. :roll:

Ich glaube, dass wissen wir selbst nicht so genau, es gab gerade in der jüngsten Zeit wieder größere Debatten darum.

Ziel von Fedora ist es, neue Technologie so schnell wie möglich zu stabilisieren und in eine benutzbare Distribution zu verpacken. Diese Distribution spricht in erster Linie Entwickler und ambitionierte Anwender an. Es kann immer mal vorkommen, dass nach einem Update was klemmt, deshalb sollte man schon grundsätzlich mit seinem System umzugehen wissen oder zumindest bereit sein, sich Wissen anzueignen. Mehr dazu unter: http://fedoraproject.org/wiki/Is_Fedora_For_Me

Ich hoffe, das hört sich jetzt nicht abschreckend an. Ich kenne Leute, die reine Anwender sind, die an der Konsole nicht einen einzigen Befehl eingeben können, aber trotzdem täglich glücklich mit Fedora arbeiten.

Beste Grüße
Christoph
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Re: Empathie, Philosophie - und der ganz normale Desktop

Beitragvon gnukuh » Fr Okt 30 11:18:51 GMT 2009

finds cool sich mal mit nem echten Fedora Entwickler unerhalten zu können.
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Re: Empathie, Philosophie - und der ganz normale Desktop

Beitragvon raoul » Fr Okt 30 13:20:37 GMT 2009

Du machst mich ja ganz verlegen, lieber Gnukuh. :oops:

Ich würde mich eher als Paketbetreuer beschreiben und nicht als Entwickler. Die richtigen Entwickler sind die, die neue Programme schreiben, sei es jetzt PackageKit und gnome-power-manager von Richard Hughes, PulseAudio und die neue gnome-volume-control von Lennart Pöttering oder Palimpset von David Zeuthen. Ich paketiere nur, und wenn ich dabei auf Probleme stoße, weil Fedora mal wieder aktueller ist, als das System des Entwicklers, dann schreibe ich halt einen Patch, den ich wieder an den Entwickler zurückgebe. So hatte ich beispielsweise in lxsession-lite den Support für userswitching auf den neuen GDM erweitert oder auch schon mal die Icons für den NetworkManager überarbeitet. Trotzdem sehe ich mich nicht primär als Entwickler an. Ich freue mich schon, wenn jemand sagt, dass Fedora das beste Xfce oder LXDE hat. Dann hat sich meine Arbeit offensichtlich gelohnt.

Der Kontakt zu den Entwicklern ist aber etwas, was Fedora von vielen anderen Distributionen unterscheidet. Dadurch, dass der Kontakt sehr gut ist, können Sachen mal schnell auf dem "kurzen Dienstweg" (IRC oder Mail) anstatt auf dem langen (Bugzilla) erledigt werden. Die Fedora Community ist vielleicht nicht s groß, aber sie hat einen hohen Anteil sehr engagierter Leute, seien es nun Entwickler, Paketbetreuer, Übersetzer etc. Das macht Fedora für mich einzigartig.

Beste Grüße
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Re: Empathie, Philosophie - und der ganz normale Desktop

Beitragvon tyradux » Fr Okt 30 14:31:11 GMT 2009

raoul hat geschrieben:Ich hoffe, das hört sich jetzt nicht abschreckend an. Ich kenne Leute, die reine Anwender sind, die an der Konsole nicht einen einzigen Befehl eingeben können, aber trotzdem täglich glücklich mit Fedora arbeiten.

Nein nein, also für mich nicht. Ich selbst verwende Fedora seit anfang dieses Jahres auf drei Rechnern, habe dadurch bisher nur von F10 auf F11 aktuallisiert. Bei allen drei Rechnern hatte ich bisher keinerlei Probleme. Auch ein Freund von mir, der in seiner Verwandtschaft etwa fünf Rechner betreut und Beruflich weitere 20 Fedorarechner, hat mir bisher noch nie von Problemen mit Updates und Dist-Upgrades bei Fedora berichtet.

Die Fedoraentwickler und -packetierer müssen also doch irgendetwas richtig machen. :mrgreen:
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Re: Empathie, Philosophie - und der ganz normale Desktop

Beitragvon Tinymeat » Sa Okt 31 19:40:31 GMT 2009

gnukuh hat geschrieben:
Es geht mir darum "Unterschiede" zu sammeln, so ist z. B. ein weiterer von mir noch nicht genannter Punkt das Fedora die "Free as in Freedom[1]" Philosophie betreibt während Debian ein "Debian Gesellschaftsvertrag[2]" verwendet der deutlich umstrittener ist.

Hintergrund ist eine Presentation die beide Systeme vergleichst; und dabei möglichst Objektiv sein soll...



Da sehe ich z. Bsp. keinen sooo großen Unterschied, wenn man sich die GNU Free Software Guidelines ansieht (http://www.gnu.org/philosophy/common-distros.html).
Ich möchte am liebsten auch nur freie Software verwenden. Da ich aber ein Heimanwender bin, der gern viel Musik hört und Spiele spielt, darf ich wohl nicht allzu dogmatisch sein.

Debian mit Fedora zu vergleichen, fällt mir wirklich schwer:
Angefangen habe ich damals mit Mandrake (katastrophal :evil: ), dann ein Versuch mit SuSe (Yast war das Letzte :x ). Schluss mit RPM, dachte ich mir und habe Slackware installiert. Das gefiel mir gut, ich habe viel gelernt und alles ließ sich leicht per Hand konfigurieren. Aber irgendwann hat Slackware meinen Lieblingsdesktop Gnome rausgeschmissen. So kam ich dann zu Debian. Habe ich mehrere Jahre benutzt und war rundum zufrieden, da ich die Paketverwaltung genial finde und man quasi eine rolling-release-Distribution hat, wenn man unstable fährt.

Seit einigen Monaten benutze ich jetzt Fedora und bin angenehm überrascht, wie sauber eine rpm-basierte Distribution funktionieren kann :D . Ein bisschen Angst habe ich noch vor dem anstehenden dist-upgrade auf F12 oder auch dem Benutzen der rawhide-Repos.....aber das wird schon :) .

Empathie: Ich war drauf und dran, mir'n Debian-Sticker ans Auto zu machen :mrgreen: Irgendetwas stört mich aber an Debian, sind es die ellenlangen Diskussionen, oder ist es dieses "Debian ist das einzig Wahre"-Feeling, dass ich manchmal verspüre?
Fedora "fühlt" sich erstmal sauber und elegant an. Probleme lassen sich genauso mit Hilfe von Foren und Wiki lösen wie bei Debian auch. Und ich spüre einen Vorwärtsdrang, wie ich ihn bei Debian noch nicht wahrgenommen habe.

Philosophie: Wie gesagt, Freie Software steht bei beiden Distributionen im Vordergrund (kann aber leicht umgangen werden :wink: ). Beide sind gleichermaßen bestrebt, GNU/Linux als Betriebssystem weiterzuentwickeln. Beide sind eigenständige, ernst zu nehmende Distributionen mit langjährigem Hintergrund.

Na ja, bei mir entscheidet eh nur das "Gefühl" - und bei Fedora fühle ich mich im Moment wohler.

Genug geschwafelt.......

Gruß, Holger
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Re: Empathie, Philosophie - und der ganz normale Desktop

Beitragvon rhsoftware » Sa Okt 31 20:51:20 GMT 2009

Tinymeat hat geschrieben:Ein bisschen Angst habe ich noch vor dem anstehenden dist-upgrade auf F12 oder auch dem Benutzen der rawhide-Repos


Dist-Upgrades sind im grossen und ganzen unkompliziert
Nach mehreren jahren Erfahrung würde ich immer erst zum Upgrade mit yum raten weils wenn es durchläuft ein wirklich aktuelles System hinterlässt und man vor allem VOR dem Neustart noch "package-cleanup --problems" plus sonstiger Routinechecks machen kann

Aber von Rawhide lass die Finger wenn du nicht mit dem Feuer spielen willst
Das können schon mal Pakete sein die halt irgendwie durch den Compiler gingen aber deswegen längst nicht funktionieren müssen, F12 ist noch nicht draussen und Rawhide führt schon F13-Pakete, kann gut gehen muss aber nicht und zurück ist Knochenarbeit wegen Abhängigkeiten

Wenn du gerne rumspielst und ein Risiko bewusst in Kauf nimmst und vor allem das nicht dein einziges lauffähiges System ist have fun - Einer der häufigsten Umsteiger-Fehler ist hedenfalls Repos nach dem Motto "viel hilft viel" zu aktivieren wo aber das Gegenteil der Fall ist.

Normalerwesie bist du mit den Standardquellen + rpmfusion-free + rpmfusion-nonfree bestens bedient, ggf. noch das Flash-Repo von Adobe (i386!) und das sollte es gewesen sein
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http://www.ditech.at customized

nb-rhsoft 2.6.32.16-141.fc12.x86_64
Intel(R) Core(TM)2 Duo CPU P8400 @ 2.26GHz
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Re: Empathie, Philosophie - und der ganz normale Desktop

Beitragvon ing0 » So Nov 1 21:10:09 GMT 2009

Es passt zwar nicht wirklich ganz zum Topic, aber im Augenblick recht gut zur Diskussion.

Also, nur noch ein paar kleinre Fragen die mich nicht schlafen lassen :lol:

- Fedora bezeichnet sich als "Bleeding Edge" jedoch in den halbjährlichen Release's als "Stable", kann ich also von Stabiler, aber neuer Software ausgehen oder eher "könnte stabile Software sein... ist aber immerhin nagelneu"?

- Wenn jegliche Software inklusive Kernel innerhalb der Releasezyklen reglich upgedatet werden, wäre es da nicht für alle(!) wesentlich einfacher ein Rolling Release System (ähnlich Fedora Rahwide) einzurichten, bei denen lediglich alle halbe Jahre neue Spins und "Major" Updates veröffentlicht werden. Also ich fände das erstklassig ^^

- Thema Fedora KDE, ich hab schon ne langeweile nach Infos gegoogelt aber nichts berauschendes finden können.
Fedora-KDE erfreut sich offenbar imho größter beliebtheit und stetig steigender Nachfrage, doch ist Fedora seit jeher hauptsächlich Gnomeversiert. Ist die Tendenz inklusive bessere (schnellere) Entwicklung und Unterstützung immernoch schwerpunktmäßig Gnomelastig oder inzwischen gut auf "alle" DE's verteilt?

Gleichzeitig noch eine einzige Frage dazu, ich hatte mal die Fedora-KDE Version als KDE4 noch branneu war. Dort steckte jede Menge Gnome(GTK) Software drin (Softwaremanagement, Netzwerk/Internet, etc), ist das jetzt immernoch so, oder zielt man schon auf ein "reines "QT Erlebnis ab?



So Fragen über Fragen .... :|

dafür ich danach auch rundum glücklich :roll:
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Re: Empathie, Philosophie - und der ganz normale Desktop

Beitragvon raoul » So Nov 1 22:09:47 GMT 2009

ing0 hat geschrieben:- Fedora bezeichnet sich als "Bleeding Edge" jedoch in den halbjährlichen Release's als "Stable", kann ich also von Stabiler, aber neuer Software ausgehen oder eher "könnte stabile Software sein... ist aber immerhin nagelneu"?

2 Missverständnisse:
  1. Fedora ist nicht "bleeding edge" sondern "leading edge". :) Also nicht "blutend", sondern "führend". Zugegeben, manchmal schneiden wir uns auch aus Unachtsamkeit in den Finger, beispielsweise wenn ein Update nicht ausreichend getestet wurde, aber im Großen und Ganzen ist Fedora recht stabil, meiner Erfahrung nach auf keinen Fall instabiler als andere, ähnlich aktuelle Distributionen und selbst in einem eher konservativen Debian finde ich Fehler, die wir in Fedora nicht haben.
  2. Stabil bezieht sich nicht auf die Pakete, sondern auf die Distribution. An der Zusammenstellung ändert sich nichts, die APIs bleiben stabil und es gibt keine Major-Upgrades. Also nicht von Firefox 3.0 auf 3.5, sondern nur Bugfixes auf 3.0.x.
- Wenn jegliche Software inklusive Kernel innerhalb der Releasezyklen reglich upgedatet werden, wäre es da nicht für alle(!) wesentlich einfacher ein Rolling Release System (ähnlich Fedora Rahwide) einzurichten, bei denen lediglich alle halbe Jahre neue Spins und "Major" Updates veröffentlicht werden.

Nee Du, lass mal. :wink: Ab und an muss man einen Strich ziehen, und wenn man wirklich einen rolling Release haben will, nimmt man halt Rawhide. Das ist dann wirklich bleeding.

Fedora-KDE erfreut sich offenbar imho größter beliebtheit und stetig steigender Nachfrage, doch ist Fedora seit jeher hauptsächlich Gnomeversiert. Ist die Tendenz inklusive bessere (schnellere) Entwicklung und Unterstützung immernoch schwerpunktmäßig Gnomelastig oder inzwischen gut auf "alle" DE's verteilt?

Es arbeiten bei Red Hat wesentlich mehr Leute an Gnome als an KDE, aber dafür ist KDE in der Community sehr aktiv. Ähnlich sieht es mit Xfce oder LXDE aus.

Gleichzeitig noch eine einzige Frage dazu, ich hatte mal die Fedora-KDE Version als KDE4 noch branneu war. Dort steckte jede Menge Gnome(GTK) Software drin (Softwaremanagement, Netzwerk/Internet, etc), ist das jetzt immernoch so, oder zielt man schon auf ein "reines "QT Erlebnis ab?

Das lag eher an KDE als an uns, bei KDE 4.0 brannte es noch an allen Ecken und enden. Mittlerweile gibt es KPackagekig als Software-Verwaltung oder system-config-printer-kde zur Druckerverwaltung. Tendenz steigend, aber das Applet für den NetworkManager wird z. B. auch in Fedora 12 noch von Gnome sein, da knetworkmanager einfach noch nicht richtig funktioniert. Installation auf eigene Gefahr. ;)

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Re: Empathie, Philosophie - und der ganz normale Desktop

Beitragvon ing0 » So Nov 1 22:17:18 GMT 2009

you made my day!

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Re: Empathie, Philosophie - und der ganz normale Desktop

Beitragvon gnukuh » Mi Nov 11 12:53:15 GMT 2009

Ich für meinen Teil bin auch mit Fedora am aller Glücklichsten von allen Distris und wenn ich jetzt F13 nutze werde, wovon man ausgehen kann, ist Fedora auch die Distribution die ich am Längstem am Stück verwende. Seit Fedora 5 bis Fedora13 sinds ja 4 Jahre; und Debian nutzte ich etwa 4 Jahre. Also ab Fedora14 bin ich 4 1/2 Jahre bei Fedora und damit 1/2 Jahr länger bei Fedora :-P
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Re: Empathie, Philosophie - und der ganz normale Desktop

Beitragvon tyradux » Mo Nov 16 14:28:25 GMT 2009

gnukuh hat geschrieben:wenn ich jetzt F13 nutze werde, wovon man ausgehen kann

Wow... Woher hast denn das F13 bekommen? :mrgreen:
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Re: Empathie, Philosophie - und der ganz normale Desktop

Beitragvon gnukuh » Mi Nov 18 13:12:43 GMT 2009

Oh! Ich meine natürlich ab Fedora13 hab ich Fedora mehr gleichviel genutzt wie Debian und ab Fedora14 sogar mehr :-)

Glücklicher bin ich auf jedenfall mit Fedora :-)
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